Differenz der Uhrzeiten am selben Kilometer: „so lange ist er hier vor mir durchgekommen". Verglichen wird immer an der Position des hinteren der beiden — dort ist er gerade jetzt, für den Vorderen wird interpoliert, wann er dort war. Nur an diesem Punkt haben beide echte Daten; vorwärts zu extrapolieren wäre geraten.
Differenz der Rennzeiten am selben Kilometer, also bereinigt um die Startwellen.
Zeitgutschriften und -strafen sind eingerechnet. Es gilt
Streckenabstand − Wertungsabstand = Startversatz.
Bei RAA Extreme Solo wird über zwei Tage verteilt gestartet, Teams noch später — bis zu 44 Stunden Versatz. Ein Fahrer kann auf der Straße Stunden vorne liegen und in der Wertung deutlich zurück. Deshalb stehen beide Zahlen nebeneinander.
Jeder Fahrer hat eine nach Kilometer sortierte Stützstellenreihe aus zwei Quellen: Zeitstationen (alle ~45 km, zurück bis zum Rennstart) und GPS-Samples (alle ~20 s, erst ab Aufzeichnungsbeginn). Welche Quelle einen Wert trägt, ergibt sich daraus, wo der gesuchte Kilometer liegt. live steht nur dann, wenn beide Stützstellen GPS-Samples sind; sobald eine aus einer Zeitstation kommt, bestimmt deren grober Abstand die Genauigkeit und es steht Station. Steht exakt dabei, lag der Kilometer genau auf einem Datenpunkt und es musste gar nicht interpoliert werden.
Der amtlich gemessene Abstand an der letzten von beiden passierten Zeitstation. Exakt, aber älter — zum Abgleich mit der Live-Schätzung. Weicht er stark ab, heißt das nicht, dass die Schätzung falsch ist, sondern dass sich die Abstände seither verändert haben.
Wie gut die Interpolation die amtliche Zeitmessung trifft, misst
/api/validierung: jede Stationsdurchfahrt im aufgezeichneten Zeitraum ist
ein Prüffall.